Team

Das Team des Volksentscheids Fahrrad besteht mittlerweile aus fast 100 engagierten Männern und Frauen. Koordiniert werden diese durch ein Team von rund 15 Teamsprechern (siehe Bild). Unter uns sind Studenten, Berufstätige und Rentner. Wir sind Singles, Eltern und Großeltern. Viele von uns schätzen das Fahrrad als praktisches Verkehrsmittel für die Stadt, das auch noch günstig im Unterhalt ist. Ein paar von uns könnten sich auch einen Porsche leisten, aber wollen ihre Zeit nicht im Stau vergeuden. Manche von uns benutzen das Rad als „Familienkutsche“ für die alltäglichen Wege zum Einkaufen, zur Kita und zur Schule. Wiederum andere pendeln täglich viele Kilometer mit dem Rad oder E-Bike zur Arbeit, und manche von uns fahren einfach gerne sportlich in der Freizeit.

Neben Bürgerinnen und Bürgern ohne politischen Hintergrund haben sich uns Mobilitätsexperten und Mitglieder aus Umwelt-, Verkehrs- und Planerverbänden angeschlossen. Dazu zählen die ADFC-Stadtteilgruppe Friedrichshain-Kreuzberg, BUNDjugend, Initiative clevere Städte, mitRADgelegenheit, Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln, Mogool-Bikes, Rad-Spannerei, urbanophil und der VCD Nordost.

Zum festen Team gehören unter anderem:

  • Heinrich Strößenreuther, Initiative clevere Städte
  • Peter Feldkamp, Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln
  • Kerstin Stark, Stadtteilinitiative Wedding
  • Tim Birkholz, urbanophil e.V.
  • Tim Lehmann, Stadtplaner
  • Hille Bekic, Architektin

und viele mehr…

Ansprechpartner für Presseanfragen:
Heinrich Strößenreuther, c/o Netzwerk Lebenswerte Stadt e.V., 0160-9744, 2395, presse@volksentscheid-fahrrad.de

Die Anfänge

„Glaube immer daran, dass eine kleine Gruppe überzeugter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich war es nie anders.“ – Margaret Mead (Anthropologin)

Wir wollen zwar nicht die ganze Welt verändern, aber Berlin.

Mit drei Berlinern fing alles an. Heinrich Strößenreuther, Initiative clevere Städte, lernt bei einer Trainingsreihe von „Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung“ einige Initiatoren von Volksentscheiden kennen. Die Frage lässt ihn nicht mehr los: Können engagierte Fahrradfahrer per Volksentscheid den längst überfälligen Wandel in der Berliner Verkehrspolitik einleiten und vorantreiben?

Tim Lehmann, Architekt und Stadtplaner, veröffentlicht für die ADFC-Stadtteilgruppe Friedrichshain-Kreuzberg im Sommer 2015 ein Ideenpapier. Darin ist von einem Volksbegehren in Sachen Fahrrad die Rede. Gleichzeitig lädt ein Vorstandsmitglied des Berliner ADFC die Fahrrad-Initiativen der Hauptstadt ein, gemeinsam die Wahl zum Abgeordnetenhaus 2016 zu begleiten und politischen Druck pro Fahrrad auszuüben. Ideen werden geschmiedet, Wahlprüfsteine und Zeitpläne diskutiert. Strößenreuther überzeugt die beiden, gemeinsam Ziele für einen Volksentscheid zu erarbeiten.

Daraufhin organisiert Strößenreuther zusammen mit dem ADFC-Vorstandsmitglied einen Workshop mit über 30 Engagierten aus der Berliner Fahrrad-Szene. Moderiert von Martin Lüdemann, einem Greenpeace-erprobten Großgruppen-Moderator, brüten im späten November 2015 die Teilnehmenden ein ganzes Wochenende im Posteo-Lab in Kreuzberg über Zielen für einen Volksentscheid: Aus 130 Zielvorschlägen kristallisieren sich zehn Zielbereiche heraus. Ein Kernteam bildet sich und etliche Nachtschichten später stehen sie: Die 10 Ziele für den Volksentscheid Fahrrad. Am 10. Dezember 2015 veröffentlicht der Tagesspiegel die Diskussion, und in den Tagen vor Weihnachten werden die Ziele in den Berliner Medien bereits heiß diskutiert.

Aus den Zielen wurde im Frühjahr 2016 eine Gesetzesvorlage erarbeitet. Innerhalb von knapp vier Wochen wurden dann über 105.000 Unterschriften für den Antrag auf Einleitung des Volksbegehrens gesammelt.